Archive für 1.5.2007

Nach der Gründung …

Jetzt soll auch gelebt werden was man beschlossen hat. Mit dem Segen des damaligen Ortspfarrers usw. vollzogen die Mitglieder auch, was sie beschlossen hatten.
Jeder ging seinen täglichen Pflichten nach und die ersten Bedenken kamen herein. Insbesondere weil ich dem Ruf gefolgt bin, mich zurückzuziehen - auf den nächsten Schritt vorzubereiten.
Ich setzte um, egal was jetzt kommt! Doch auch bei mir kamen Bedenken auf. Während des Gebetes wurden mir dann die Gewänder in einem innerem Bild gezeigt.
Dies brachte ich zu Papier und legte es zu den Akten. Im Gespräch mit den anderen hörten wir auf das, was alle Teilnehmer beschlossen hatten: Wir warten ab! Den Rest des Eintrags lesen »

Das besondere Kennzeichen der FJM

Die Kernpunkte unserer Spiritualität … Die Vollmitglieder (1. Ring) haben Kernpunkte der gewünschten Spiritualität, im Geiste der Schriften des Hl. Ludwig Maria Grignion und viele andere Boten Jesu und Mariens (anerkannte), die unsere Eckpfeiler sind, in die erste Vollversammlung (Juli 2006) beschlossen.

U.a. regelt es unsere Klausur, aber auch den einheitlichen Umgang mit dem Empfang der Sakramente.
Die Vollmitglieder beschlossen, dem Wunsch der Kirche und nach göttlichem Willen, diese wieder unmittelbar und ausschließlich bei einem rechtmäßig geweihten Priester zu empfangen. Das dies kniend Mundkommunion sein sollte brauchte nicht diskutiert werden.

Bei den Überlegungen über die kirchlichen Ausnahmen (Laienspender, ständiger Diakon etc.), betrachteten wir zum einen das päpstliche Wort, was wann und wie (nicht) erlaubt, u.a. aber auch das Wort der Heiligen Schrift in Matth.19,7-8
Wir wissen, dass es GOTT und auch der Kirche, dem Papst, nicht gefällt das die gegebenen Ausnahmen für den Notfall heute so willkürlich [oder gar missbräuchlich] eingesetzt werden. Das Priester ihren Pflichten nicht mehr nachkommen und eher Laien vorschieben ihren ureigenen Dienst zu tun.

Ich weiß das es ein Übel für den HERRN ist, wenn Priester (selbst am Tag nicht die Heilige Messe (mit-)zelebrieren)  in der Gemeinde mitfeiernd, eben nicht wie vorgesehen zur Kommunionspendung gehen, wenn Hilfe benötigt wird, sondern selbst sogar bei Laien den Leib des Herrn empfangen.

Wir wollen andere nicht verurteilen, sondern lediglich selbst aus LIEBE zum Lehramt, zum Papst und vor allem zu JESUS CHRISTUS auf diese kirchlichen Ausnahmen verzichten, und somit für Jesus Christus - GOTT lebendiges Zeugnis sein, für Seine Gegenwart in der Eucharistie! Aussagen, das es nicht mehr Brot ist, sondern Jesus der HERR selbst es ist!

andere Zeichen auf dem Weg …

… zu den Brüdern, Schwestern zur ganzen FJM:

Neben den Visionen, welche ich zu meinem Weg bekommen habe (seit 2000), gab es auch andere Zeichen. Von einer Kerze fiel das abgelaufene Wachs ab. Es sieht von einer Position aus als wäre es die Pieta, und der Kopf und Rumpf ist am Hals getrennt.
Das Bibelwort zu dieser Zeit bei der Namenssuche war Lukas 3 … der Rufer in der Wüste.

Für meinem Lebensweg bekam ich entsprechende Worte und Zeichen. Beim ersten Mal sagte ich gleich: Nein! Ich nicht!
AltarbilderVier Wochen später (25. März 1999) dieselben Worte, dieselben Textstellen. Ich sagte nun: Dein Wille geschehe! Aber erlaube mir darüber drei mal beten zu lassen. Also bei drei verschiedenen - unabhängig von dem Gebetsauftrag wissenden - für meinen Lebensweg. Ich sagte mir: Wenn es GOTTES WILLE ist kommt dreimal dasselbe Ergebnis. Stimmt eine Aussage nicht, so vergessen wir die Sache.
HausmadonnaDreimal bekam ich den Berufungsweg genannt. Übereinstimmend. Ohne das der eine oder andere wusste um was es geht.

Unsere Gnadenbilder am Altar (vor der Renovierung) zur Osterzeit.

Unsere Hausmadonna, welche in der Nacht (2. auf 3. Juli 2004 um 1 Uhr) eingezogen ist. Nicht nur das sie an ihrem Fest: Maria Heimsuchung zu uns auf dem Weg war, sondern zum Fest des Hl. Apostel Thomas, unserem Apostolatstag angekommen ist. Und es gab dabei nicht wenig Schwierigkeiten unterwegs.

Neumitglieder haben aus Dankbarkeit Jesus und Marie neben der Madonna für unsere Kapelle auch die Bänke aus der Härtelwaldkapelle Marpingen erworben und mitgebracht.

Alle Worte (persönliche, aus der Heilige Schrift) und Bilder etc. zeigen uns den Weg, und sprechen vom Segen.

So ist deutlich der Segen zu erkennen an den Früchten: Menschen, welche wieder zur Kirche zurück kommen bzw. den Weg in die r.k. Kirche finden. Wieder zu den Sakramenten gehen (Beichte/Eucharistie), sowie seelische aber auch körperliche Heilung erfahren durften.
Und wir selbst, da wir von der göttlichen Vorsehung leben? Also ein Fall für unter der Brücke wären… wir bekommen alles was wir brauchen für diesen Dienst. Ohne Bettelei und Spendenaufrufe. Wenn wir was brauchen gehen wir zum Kreuz, zur Muttergottes - ja zu unserem Finanzminister, dem Heiligen Josef und bekommen es. Wie gesagt, wenn wir tun was ER uns sagt, wenn es zur größeren Ehre Gottes gereicht!

Und uns ist auch ein Projekt anvertraut worden, diesem so gut es geht zu helfen! Den Zehnten geben, wie es geht.

Das Familienbild

Originalgemälde befindet sich in unserer OaseUnser Familienbild, das Erste was uns beim Gründungsverfahren mit dem Namen geschenkt wurde, war das der Heiligen Herzen Jesu und Mariens.

Es steht nicht mehr so im Vordergrund, weil eine ähnliche Gemeinschaft sich uns entsprechend vorstellte und ein Mitglied gleich mit Papst und so ankam, wollte ich nicht Anlass geben, dass man sich wegen eines Bildchens über uns so ärgert. Wir stiegen dann auf unser Logo (Banner) um. Bei den Brüdern in der Oase der Unbefleckten gehört es aber weiterhin zum Kernpunkt unseres spirituellen Lebens und wurde unserer Gemeinschaft, in Öl gemalt, geschenkt.

Unser Banner

BannerUnser Banner ist geziert mit den beiden Heiligen Herzen auf weißem Hintergrund mit königsblauer Umrandung.

Siehe auch unser Festbanner auf dem Gruppenbild. Dieses Banner wurde uns ebenfalls zum Anlass der Romfahrt geschenkt.

Unser Gewand

FJM - Pfingsten 2006 in RomDas Gewand, das wir derzeit nach INNEN tragen, besteht aus einem hellen (naturfarben) Habit [ab Versprechen zum Gelübde (Noviziat). Brüder mit Kaputze, welche außerhalb der Zelle nach der Komplet  bis zur Laudes getragen wird, und wenn ein Bruder am Tag in der Stille sein möchte. | Schwestern dazu einen Schleier] und braunem Skapulier. Auf dem Skapulier ist auf der Vorderseite unten links und rechts ein Kreuz. In der Mitte eine Linie vom Hals bis zum Ende des Gewandes. Beides in violett.

Das bedeutet für unser Gegenüber: Das eine Kreuz ist das Leid des Leibes und das andere Kreuz ist das Leid der Seele, welches uns aufgetragen wir zur Mitte führen und Jesus durch Maria überreichen.
Ferner bedeutet es für uns: Wenn wir beim Beten die Kreuze vor uns haben, das wir erkennen wie weit weg wir noch vom eigenen Kreuz sind.

FJM - Wallfahrt Ostern 2007 - KevelaerDas Gewand, das wir derzeit nach AUSSEN tragen besteht aus hellem[Schwestern: Rock, Bluse und Jacke ggf. mit Logo. Auf Heiligen Boden [dazu zählen: Kirchen, Kapellen, Friedhof u.ä.] eine Kopfbedeckung (Tuch) mit Logo| Brüder: Hose, Hemd, Jacke mit Logo.] Material. An kalten Tagen bzw. bei Regen, entsprechende Wetterjacke (ohne besondere Auflage!)

 

Die Mitglieder im zweiten Ring tragen ab Versprechen (nicht Ziel Gelübde) nur zu internen Feierlichkeiten einen königsblauen Mantel, Fußknöchel lang und weiße Handschuhe [Frauen: auf heiligem Boden helle Kopfbedeckung]. Mitglieder mit besonderer Aufgabe (einem Dienst vor Ort) tragen am blauen Gewand (halben Arm oben) einen Silberstreifen.

Die Mitglieder im dritten Ring tragen Zivil, ohne jegliche Auflage. Wer freiwillig sich unserem Aussehen (helle Gewänder, Frauen Rock, Kopfbedeckung) anschließt, tut dies weder auf Aufforderung noch aus Zwang, sondern wie gesagt freiwillig. Jemand der dies nicht tut, hat bei uns deswegen keine Probleme.

Die Apostolatsgemeinschaft FJM …

FJM - Pfingsten 2006 in RomAnfangs waren wir nur zehn Teilnehmer. Mit dem Apostolat wurden es dann über Hundert. Heute sind wir mehr als 370 Mitglieder in drei Ringen, darunter auch Ehrenmitglieder: Priester und Ordensleute. Über 1670 Kontakte in vielen Ländern, insbesondere dem deutschen Sprachraum zeichnet die FJM in ihrem Adressbuch.

Neben dem jährlichen Gesamttreffen am Apostolatstag (3. Juli) kommen die Mitglieder in den Regionen jährlich zu den Familientreffen (19. eines Monats) zusammen. Auf Wallfahrten und Einkehr-/ bzw. künftig Exerzitientage; zu Gebets- & Vortragstreffen kommen nicht nur die Mitglieder, sondern viele Interessierte, auch gottgeweihten Lebens.

Die Umsetzung unserer Konstitutionen erfüllen wir nicht nur unterwegs durch private Gebets- & Vortragstreffen, dort wohin wir eingeladen werden, sondern auch durch Medien … wie hier das Internetapostolat: darunter das Radio FJM-Ritter, “Ritter der Unbefleckten - Schule der Reinheit“ etc. - mehr dazu unter “Unsere Seiten“.

In erster Linie leben wir zurückgezogen, Klausur! Wir öffnen die Pforten zum gemeinsamen Gebet am Donnerstagnachmittag zum Gebet um Heilung in der Welt, auf Wunsch Freitag zur Leidensstunde des Herrn und ganz besonders am letzten Samstag im Monat zum Gebetstreffen zu Ehren des Prager Jesulein. Näheres dazu unter Veranstaltungen und unserem Info.

Kritik an uns bleibt nicht aus …

Die Leiden sind notwenig, damit das Apostolat Frucht bringt!” so die einleitenden Worte aus einer Botschaft, von mir aufgeschlagen, als es einmal heftig zuging - auf mich einging - als ich anfing im Internet das Apostolat zu machen.

Wir tun nichts, was nicht priesterlich vorgelegt und abgesegnet ist. Was der Bischofvertreter uns untersagt, das halten wir ein. Was er erlaubt sind wir bemüht zu leben. U.a. sagte Dr.H. im Gespräch (am 12. Juni 2003): “Ihr bedürft keine besondere Erlaubnis für euer Vorhaben. Nach Kirchenrecht, Can. 215 CIC darf jeder Gemeinschaften gründen und nach den ihr selbst gegebenen Regeln leben.” Zeuge dieser Aussage sind der damalige Stadtpfarrer und die Personen, welche mich begleitet hatten zum Gespräch (hier der Wortlaut aus dem CIC!).

Obwohl wir uns strikt an diese Anweisungen gehalten haben bis zum Tage, wie auch schon zuvor, niemanden kopiert haben [was behauptet wurde] usw., denunziert man uns bei unseren Priestern und ganz offensichtlich auch beim zuständigen Ortsbischof. Der damalige Stadtpfarrer sprach mit uns über Anrufe bei ihm und wir konnten bedenkenlos und lückenlos belegen, dass Unwahrheiten an ihn herangetragen wurden.
Er wollte dies mit dem Bischof besprechen. Was daraus geworden ist wissen wir nicht. Sicher ist, dass ich immer den Segen vom Priester bekam und was er untersagte auch gelebt wurde. Den Rest des Eintrags lesen »

Das besondere Statut

Ich fertigte unter Gebet, vor dem ersten Treffen, einen Entwurf für ein Statut an. Ich betrachtete einige Texte von Gemeinschaften und erinnerte mich an die Erfahrungen der Vereinsgründungen in den 90ern.
Nach dem ersten Ausdruck ergab es sich, das Textteile ganz stark ausgedruckt und andere Textteile nur ganz schwach ausgedruckt waren.
Einen anderen Text druckte die Maschine ganz normal aus. Und die Textverarbeitung zeigte keine Veränderungen an. Da sagte ein Mitbeter: Vielleicht sollten wir nur das nehmen was stark ausgedruckt ist. So tat ich und siehe, es passt alles. Und genau das was ich nicht geändert hatte wiederholte ich beim Ausdruck. Als ich auch dies herausgenommen hatte, war alles in Ordnung. Den Rest des Eintrags lesen »

Zur Gründung selbst

Nach diesem Erlebnis ging ich zur Kirche, schenkte unserer Mutter ein paar Kerzen und zeigte auf mich und bat, wenn sie es will geschehe es. Denn was sie will, das will auch GOTT. Ich feierte an diesem Tag das Zönakel am Nachbarort mit und konnte so, das innere Wort aufopfern und überlegte sieben Hindernisse, damit ja kein Eigenwille drinnen ist.

Ua. erbat ich den Segen von meinem Seelenführer. Da dieser zahlreiche Ordensgemeinschaften in der Diözese und darüber hinaus kennt, die händeringend nach Berufungen suchen, wäre es ganz sicher gewesen, dass er mich erst einmal zu diesen sende.
Nein! Er hörte sich das Geschehene, wie immer, an und erteilte mir den Segen.

Nun lud ich aus div. Gruppen Mitbeter ein, welche mich in 1998 - 1999 bei der Konvertierung begleiteten und hier und da mit mir zusammentrafen bzw. zu Andachten mitgenommen hatten. Ich erbat auch: es müssen mindestens sieben sein. Und sie sollen um 15 Uhr erscheinen. Von den vielen Briefen kamen mindestens sieben und sie waren pünktlich. Kurz vor 15 Uhr war noch keiner da. Um 15 Uhr kamen alle herein. Den Rest des Eintrags lesen »

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